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Schloss Cornet

Guernsey

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Schloss Cornet war für die Besatzungstruppen ein strategisch äußerst wichtiger Ort, um den Hafen von St. Peter Port zu kontrollieren, und wurde daher verstärkt. Die alliierte Befreiungstruppe 135 landete am 9. Mai am Schloss-Wellenbrecher und wurde von den Briten wieder besetzt. Der Tag der Befreiung wird jedes Jahr am 9. Mai gefeiert und ist ein gesetzlicher Feiertag.

Im Juni 1940 landeten deutsche Truppen auf der Insel Guernsey und besetzten sie fast fünf Jahre lang bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

Das 800 Jahre alte Schloss Cornet bewacht die Mündung des Hafens von St. Peter Port und blickt auf die kleineren bewohnten Inseln Herm und Sark.

Das Castle, das heute ein Museum ist, war ein äußerst strategischer Ort für die Kontrolle des Hafens von St. Peter Port, und so begannen die Besatzer, es mit Maschinengewehren, Flakgeschützen und Rollbomben zu verstärken und zu verteidigen. Die Überreste einer deutschen Mörserstellung, eines Bunkers und einer Betonbewehrung erinnern dauerhaft an diesen Abschnitt der Geschichte des Schlosses, das damals als "Stutzpunkt Hafenschloss" bezeichnet wurde.

Am 9. Mai 1945 um 8.30 Uhr legte das erste alliierte Landing Craft Assault (LCA), das unter der befreienden Task Force 135 operierte, am Wellenbrecher des Schlosses an, um das Schloss zu sichern, und übernahm damit das Kommando über den Hafen und seine Zufahrten.

Der Tag der Befreiung am 9. Mai ist auf Guernsey ein gesetzlicher Feiertag. An diesem Tag erwacht Guernseys Hauptstadt St. Peter Port zum Leben, wenn Tausende von Menschen Paraden, Kavalkaden von Militärfahrzeugen, Vorführungen von Militärflugzeugen, Live-Musik und Aktivitäten anschauen. Vom Schloss Cornet aus wird ein Feuerwerk gezündet, das den Höhepunkt dieses Tages des Gedenkens und der Feier der Freiheit von Unterdrückung darstellt.

Adresse

Castle Emplacement, Guernsey, GY1 6JN