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In den letzten Kriegstagen war die Hoofdstraat in Winsum und Obergum voller Pferde und Wagen und aller Flüchtlinge; Deutsche und Holländer, die in die deutsche Armee eingetreten waren. Sie waren alle uniformiert.

F. Dijkstra erlebt die Befreiung in Winsum. Er erinnert sich: „Als die Kanadier bei Adorp waren, haben wir uns in Winsum befreit. Die Fahnen gingen aus. Nach fünf Jahren Lagerung. Schließlich war das Hervorstechen des Rot-Weiß-Blau von den Besatzern verboten.

„Alle gingen auf die Straße und feierten die Befreiung. Bis plötzlich unsere eigene Polizei durch das Dorf ging und schrie; Holt die Fahnen ein, die Deutschen kommen zurück. Dann brachten alle die Fahne herein und warteten ruhig ab, was passieren würde.“

„Der Grund für diese Panik war, dass ein Auto mit vier Deutschen aus Uithuizen zurückkam und während des Schießens an Warffum und Baflo vorbei in Richtung Winsum fuhr. Zwei Polizisten sprangen daraufhin bis zum Hals in einen Graben gegenüber dem Obergumer Friedhof. Sie hatten Angst, beschossen zu werden.“

„Gradus Willemsem, der in der Nähe war, schoss von der Lijnbaan aus mit einer doppelläufigen Schrotflinte auf das Auto der Deutschen. Erfolgreich. Die Deutschen drehten ihr Auto und fuhren wieder nach Uithuizen. Zwei Stunden später betraten die Kanadier unser Dorf. Dann waren wir wirklich befreit und die Fahnen konnten wieder gehisst werden.“

Adresse

Hoofdstraat W 6 9951 AB Winsum